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DISKUSSIONSENTWURF

PROSTITUTION ZU EINER ALLGEMEINEN MENSCHENRECHTSVERLETZUNG ERKLÄREN

DIE VEREINTEN NATIONEN AN DER AUFWERTUNG DER PROSTITUTION HINDERN

Die UN setzt sich für Prostitution ein und schwächt staatliche Gesetze, die die Nachfrage unter Strafe stellen.

Am Ende meines offenen Briefs an Feministinnen ist ein Brief von UN AIDS angehängt, der für die Normalisierung der Prostitution als Sexarbeit und die Entkriminalisierung der gesamten Prostituion wirbt.

Wir brauchen Eure Rückmeldungen zu diesem Statement und diesem Aufruf zur Aktion. Bitte teilt uns mit, was ihr in eurer Umgebung tut oder tun könnt, damit das schwedische Modell eingeführt werden kann, oder damit die Nachfrage kriminalisiert wird, während denjenigen, die gekauft werden, Unterstützungsprogramme zur Verfügung gestellt werden.

Aufruf!

Angesichts der Initiativen innerhalb der UN zugunsten der Prostitution bitten wir den Generalsekretär der Vereinten Nationen und den Hohen Kommissar für Menschenrechte, unverzüglich Anhörungen in den Vereinten Nationen zu den Gefahren der Prostitution unter besonderer Berücksichtigung der Aussagen von Prostitutionsüberlebenden anzusetzen, mit dem Ziel die Prostitution als solche (und nicht nur den Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, der bereits illegal ist) als Menschenrechtsverletzung an der gekauften Person einzustufen, und damit zu einer Straftat seitens des Käufers/Kunden/Freier zu machen.

Wir bitten Euch darum, den Generalsekretär der Vereinten Nationen und den Hohen Kommissar für Menschenrechte anzuschreiben (Telefonnummer, Adresse und Email-Adresse sind unten beigefügt) und ihnen mitzuteilen, dass die Normalisierung der Prostitution die Normalisierung der Gewalt gegen Frauen ist, und sie dringend zu bitten, die Stimmen der überlebenden und ausgestiegenen Frauen anzuhören, die sich fast ausnahmslos für die Kriminalisierung der Nachfrage, also des Kunden (Nordeuropäisches/Schwedisches Modell) und für unterstützende Programme für die gekauften Menschen einsetzen.

Bitte beteiligt Euch an der internationalen Kampagne, die UN dazu zu bringen, das schwedische Modell zu übernehmen und sich allen Versuchen, die Prostitution zu legalisieren, entgegenzustellen. Bitte schreibt uns für weitere Informationen.

Kathleen Barry unmakingwar@gmail.com

Kat Pinder kat.pinder@hotmail.com

An meine feministischen Schwestern

Von Kathleen Barry, November 2013

Dieser Brief begann als Brief an Überlebende der Prostitution, die feministische Bewegung und die Bewegungen gegen Menschenhandel. Ich wollte darin sagen, dass ich zurück bin, dass ich wieder gesund bin, auch wenn das Alter versucht, mir die Gesundheit zu nehmen, und vor allem, dass ich wieder genau dahin zurückgekehrt bin, wo ich Ende der 90er aufgehört habe – bei der Arbeit daran, Prostitution als allgemeine Menschenrechtsverletzung einstufen zu lassen, eine Menschenrechtsverletzung in der Form der sexuellen Ausbeutung und der Gewalt gegen Frauen.

Ich stelle fest, dass ich zu einer neuen Generation radikaler Feministinnen auf der ganzen Welt zurückgekehrt bin, die nicht versuchen, den Feminismus neu zu erfinden, indem sie alles über Bord werfen, das ihnen vorausging, sondern die unsere Arbeiten lesen und uns in ihrer politischen Arbeit willkommen heißen während sie ihre eigenen Ziele und Wege festlegen. Ich beobachte dies aufgeregt und mit Begeisterung und sehe eine Zukunft für den radikalen Feminismus, die weit über meine Grenzen hinausgeht. Und sie, die radikalen Feministinnen und Prostitutionsüberlebenden wenden sich einander zu, weil sie beide die Abschaffung der Prostitution so wichtig ist.

Die Prostitution abschaffen. Noch bevor ich den Brief beenden konnte, erhielt ich, wie viele von Euch, den unten angehängten Brief von UN AIDS, der uns darüber in Kenntnis setzt, dass UN AIDS ebenso wie die Weltgesundheitsorganisation und der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (United Nations Population Fund) dabei sind, die UN zu einem Forum der weltweiten Verbreitung der Prostitution zu machen, den abolitionistischen Ansatz des schwedischen Modells, das diejenigen kriminalisiert, die Frauen in der Prostitution kaufen, zu schwächen und die Erfahrungen der Überlebenden der Prostitution zu ignorieren, und statt dessen ihre Politik darauf abzustellen, die Prostitution für Sexarbeiterinnen zu unterstützen. (Vgl. das Ende dieses Briefs, und daran angefügt eine erste Aufstellung derer, die wir in den UN erreichen wollen.)

Angesichts dieser neuen UN-Initiative mache ich aus meiner Ankündigung einen DRINGENDEN AUFRUF ZUR AKTION GEGEN DAS UN–VORHABEN, DIE PROSTITUTION ZU BEFÖRDERN UND ANZUERKENNEN, DASS DER KAUF EINES MENSCHEN ZUR SEXUELLEN BENUTZUNG EINE MENSCHENRECHTSVERLETZUNG IST. Um die Grundlagen für eine weltweite effektive Aktion zu legen, die wir jetzt sofort unternehmen müssen, möchte ich einige Unsicherheiten ansprechen, die die feministische Bewegung und die Abolitionsbewegung zum Thema der Prostitution beeinträchtigt und gestört haben.

Abschaffen? Was denn? An vielen Orten, besonders den USA, bedeutet dies die Abschaffung von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung. Gut so. Weltweit und regional ist dieser Menschenhandel illegal und wir müssen uns für eine durchgängige strikte Anwendung der Gesetze dazu einsetzen. Dies ist so wichtig und richtig, dass es sogar die Unterstützung der meisten derer findet, die sich in der Prostitutionslobby äußern. (Siehe den Brief von UN AIDS unten.) Schwierigkeiten begegnen uns dann, wenn viele Feministinnen versuchen, den Begriff dieses Menschenhandels so auszuweiten, dass er den Zwang, der grundsätzlich Bestandteil des prostituierten Austauschs ist, mit umfasst. Die gegenwärtige Betonung des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung als Ursache der Gewalt in der Prostitution macht es zur Aufgabe jeder einzelne Frau in der Prostitution zu beweisen, dass sie grundsätzlich und zu jedem Zeitpunkt zur Prostitutionsausübung gezwungen wurde oder noch wird und wälzt damit die Beweislast auf die Überlebenden ab. „Zwang“ ist nicht der einzige gültige Gesichtspunkt bei anderen Sexualstraftaten wie Vergewaltigung bei Verabredungen oder sogenannter häuslicher Gewalt. Warum werden den Frauen in der Prostitution von Feministinnen und den Initiativen gegen Menschenhandel andere Kriterien auferlegt? Die Frauen in der Prostitution anders zu kategorisieren als alle anderen Frauen, denen körperlich und sexuell Gewalt durch Männer angetan wird, hält sie am Rande der Gesellschaft, sogar bei Versuchen, ihnen zu helfen.

Seit 1979 (Weibliche sexuelle Sklaverei/Female Sexual Slavery) argumentiere ich dafür, den Schwerpunkt unserer Strategien wegzulenken davon, wie Frauen in der Prostitution landen und auf die Männer zu lenken, die sie dafür kaufen. Dies wird im Gesetz und in der Realität durch das Schwedische Modell, das bereits in einigen Ländern gilt, erreicht. Um dies zu tun, müssen wir die irreführende Unterscheidung zwischen „Zwang“, also Opfer von Menschenhandel und vom Zuhälter bestimmt und „frei“ in der Prostitution, die jetzt als „Sexarbeit“ gilt, aufgeben.

Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung ist einer der Wege, auf denen Frauen und Kinder an den Ort gebracht werden, an dem sie die Prostitution ausüben müssen. Dies betrifft aber bei weitem nicht alles, was zu Prostitution gehört. Eine Reihe von Nicht-Regierungs-Organisationen haben ihre Energien darauf konzentriert, Kampagnen gegen den Menschenhandel zu entwerfen, ohne die Prostitution als solche anzugehen. Einige beschränken ihre Bemühungen auf Kinder, als würden erwachsene Frauen nicht massiv misshandelt, wenn sie verkauft werden. Wieder andere konzentrieren sich auf Erwachsene und auf Kinder in der Dritten Welt, besonders solche, die in extremer Armut leben und damit sehr leicht von Menschenhändeln ausgenutzt werden können.

Dieser Ansatz geht sehr häufig von einer Wahrnehmung aus, die ich den „Missionarischen Ansatz“ nenne – Mitleid mit dem „Anderen“: Diese armen Kinder, diese armen Frauen und Kinder der Dritten Welt. Dieses missionarische Auftreten europäischer und amerikanischer wohlmeinender Menschen bietet oft eine paternalistische Zuwendung (Nicholas Kristoff der New York Times und seine mutigen Befreiungen von Kindern in einem Bordell wären ein Beispiel), wo Mitgefühl auf Augenhöhe und entsprechende Ressourcen gefragt sind.

Bin ich hier zu hart? Missionare und Missionarinnen sahen in den „Armen“ immer die „Anderen“, diejenigen, die nicht so sind wie wir, weil sie schwarz sind oder asiatisch oder südamerikanisch, weil sie in der Dritten Welt leben, weil sie Kinder sind und weil sie als die Anderen Mitleid und Programme verdienen. Das schlimmste an diesen MissionarInnen ist, dass sie wissen, was für die Armen und vom Glück verlassenen das Richtige ist. Wenn sie im Feminismus und den Initiativen gegen Menschenhandel zu Wort kommen, wenn sie den Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung angehen, aber dabei gefährlicherweise die Prostitution beiseitelassen, dann räumen sie das Feld für die Prostitutionslobby, die jetzt diesen neuen Ansatz von UN AIDS gewonnen haben, die Prostitution zu entkriminalisieren.

Feministinnen war das immer schon klar, wir erkennen, dass die Gewalt und die Unterordnung von Frauen durch Männer über ihre Macht und ihre Privilegien, versetzt mit hasserfüllter Frauenfeindlichkeit, sich auf KEINE Klasse, KEINE Ethnie, KEIN Land, KEINEN Teil der Welt, KEINE Gruppe von Menschen beschränkt. Vor langer Zeit sahen Feministinnen, dass Frauen, die vergewaltigt, diskriminiert und in die Armut gezwungen werden, alle die Schrecken dieser Zustände erleben. Kultur, Staat, Schicht mögen Variationen in der Gemeinsamkeit dieser Erfahrung der Unterdrückung schaffen, aber sie ändern nichts an der Tatsache, dass eine vergewaltigte Frau in einem Park in New York City so vergewaltigt wurde, wie eine vergewaltigte Frau im Kongo.

So wie es eine Gemeinsamkeit in der Erfahrung von Frauen gegenüber der männlichen Dominanz gibt, so gehören weltweite Menschenrechte allen Menschen, liegen in ihnen. Menschenrechte sind für alle gültig, sie können nicht in zwei Teile gespalten werden, indem Menschen in zwei Gruppen aufgeteilt werden, in diejenigen, die von ein und derselben bestimmten Handlung verletzt werden und diejenigen, bei denen das nicht geschieht, wie das bei der Prostitution der Fall ist. Aus diesem Grund habe ich schon in den frühen 80ern entschieden, meine Arbeit der Prostitution weltweit und den Menschenrechten zu widmen. (Vgl. Prostitution of Sexuality, 1995).

Von der geschlechtsspezifischen Diskriminierung zu sexueller Gewalt, von Ehe zu Prostitution betrifft die Gewalt an Frauen jede menschliche Kategorie, und dies schließt die Prostitution mit ein. In dieser Hinsicht arbeitet der Feminismus eng an dem, was weltweite Menschenrechte sind oder sein sollten, so wie sie in der Internationalen Menschenrechtserklärung ausgedrückt sind. Im vergangenen Jahrzehnt hat das nordeuropäische Modell, von Schweden ausgehend, die Last von den Frauen in der Prostitution genommen, indem die Käufer für das Verbrechen des Prostitutionskaufs zur Verantwortung gezogen werden und indem es unterstützende Programme für die Frauen gibt, ihre Gesundheit, sinnvolle Arbeit und das Gefühl ihrer Menschenwürde zurück zu bekommen. Bezeichnenderweise bezieht sich das nordeuropäische Modell in der Begründung für das Gesetz nicht auf den Menschenhandel. Der Ansatz von UN AIDS wird, falls er erfolgreich ist, die Erfolge des schwedischen Modells zunichtemachen, wenn er alle Aspekte des Prostitutionsaustauschs legalisiert. Die UN begibt sich dabei in die Position, Männern die Verfügbarkeit von Frauen zum Kauf und zum Benutzen zuzusichern.

Prostitution ist der Kauf eines Menschen um dessen Körper für Sex zu benutzen. Sex ist dabei alles, was sich der Käufer darunter vorstellt, von den übelsten Formen der Gewalt über die Verrohung des pornografischen Sex zu dem Nachahmen einer liebevollen Begegnung mit einem Menschen, einer Frau, die nur deswegen für besser gehalten wird als eine aufblasbare Puppe, weil sie dazu gebracht werden kann, genauso zu reagieren, wie sich ihr Käufer das wünscht. In diesem Austausch ist sie für den Käufer lediglich ein Objekt ohne Menschlichkeit. Sie ist stattdessen sein Gegenstand, so wie ein neuer Reifen, den er für sein Auto kauft. Dies ist der Grund, aus dem Prostitution eine Menschenrechtsverletzung ist. Kein Mensch sollte je so behandelt werden.

Daraus folgt, dass die Prostitution ein Grundstein für jegliche Unterdrückung von Frauen und für ihre Diskriminierung weltweit ist. Sie unterstützt sexuelle Gewalt, die das ist, was die Kunden kaufen. Sie ist eine industrielle Reserve, die es der Wirtschaft erlaubt, nicht für alle Frauen, die bezahlte Arbeit suchen, Arbeitsplätze zu schaffen. In Entwicklungsländern schleust die Prostitution als industrielle Reserve Frauenkörper in die Hände von Menschenhändlern, da es für die Frauen in ihren eigenen Ländern nicht genug bezahlte Arbeitsplätze gibt. Prostitution strukturiert Familien als das, was Ehefrauen, Partnerinnen und Geliebte nicht sind, und verstärkt dadurch die Einteilung der Frauen in Ehefrau und Hure, spielt Frauen gegeneinander aus in einer Weise, die die männliche Herrschaft in der Familie, auf der Straße und im Bordell sichert. Die Liste ist so endlos wie es die männliche Dominanz und das Patriarchat ist. Sie basiert auf der Grundlage, dass Frauen eine Klasse sind, und dass daher alles, was Frauen in der Prostitution betrifft, alle Frauen betrifft. Daher ist das Bestreben, Prostitution als allgemeine Menschenrechtsverletzung anerkennen zu lassen ein Bestehen auf dem Recht der Menschenwürde in all ihrer Bedeutung – egal ob die Prostitution freiwillig oder unter Zwang ausgeübt wird, ob sie mit Menschenhandel, Zuhälterei oder selbstbestimmt ist.

In unserem Vorschlag zur Konvention gegen sexuelle Ausbeutung, Januar 1994 (Anhang in Prostitution of Sexuality) haben wir sexuelle Ausbeutung als Menschenrechtsverletzung erkannt:

Sexuelle Ausbeutung ist eine Praxis, durch die Personen sexuelle Befriedigung oder finanziellen Gewinn oder Vorteile durch den Missbrauch der Sexualität einer anderen Person erhalten, in dem sie dieser Person das Recht auf Menschenwürde, Gleichheit, Autonomie und körperliche und seelische Gesundheit absprechen.

An dieser Stelle habe ich aufgehört, als ich Ende der 90er Jahre in Rente gehen musste. Diese Konvention mag dem entsprechen, was wir heute fordern oder auch nicht, aber sie ist ein Anfang zu Überlegungen zu Prostitution und Menschenrechten. Sie ist ein Versuch, die patriarchale Spaltung zwischen der sexuellen Misshandlung von Frauen in der Prostitution und der aller anderen Frauen aufzuheben und sie zeigt die Menschenrechte und ihre entsprechenden Gesetze, die die Kriminalisierung der Prostitutionskäufer in jedem Staat unterstützen.

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3 thoughts on “Deutsch

  1. Was ich nicht verstehe, ist, warum sich der Aufruf nur an “feministische Schwestern” richtet. Wenn man davon überzeugt ist, dass Prostitution vor allem eine Form von Machtmissbrauch ist, diese Ansicht teile ich übrigens, dann sollte man nicht allen Männern pauschal eine Tendenz zu diesem Machtmissbrauch unterstellen. Dies tut man aber, zumindest indirekt, wenn man nur Frauen auffordert sich gegen diese sexuelle Ausbeutung zu wehren. Frauen und Männer sollten gemeinsam gegen Prostitution kämpfen, denn Feminismus sollte sich gegen Frauenfeindlichkeit positionieren und nicht gegen Männer. Liest man manche Kommentare von Frauen zu der Frage nach einem Verbot von Prostitution wird deutlich, dass eine Fehlinterpretation des Problems geschlechtsübergreifend stattfindet.
    Ein Klassenkampf Frau/Mann bringt uns hier nicht weiter. Menschenrechte gehören allen Menschen, Männer wie Frauen. Vielmehr stellt sich die Frage ob Frau oder Mann bereit ist diese gegen den Mainstream zu verteidigen.

    • Wir freuen uns über alle Männer, die bei Prostitution Verantwortung übernehmen, sich gegen Prostitution engagieren und vor allem dabei auf andere Männer einwirken können, die vielleicht Männern einfach mehr zuhören als Frauen. Glücklicherweise gibt es schon eine Reihe Projekte dazu, das bekannteste davon ist Zeromacho (http://zeromacho.wordpress.com/le-manifeste_de/) und auf Facebook “Echte Männer kaufen keine Frauen” – die gibt es auch in mehreren Sprachen.
      Warum sich dieser Brief an unsere feministischen Schwestern richtet? Weil wir jede Feministin erreichen wollen, die sich gegen Prostitution stellt und dabei mit anderen zusammenarbeiten will. Zusammenarbeit mit Männern – ja, mit diesen hier genannten Gruppen und durch die gemeinsame Unterstützung vieler anderer Gruppen. Eine weitere (gemischte) Gruppe dazu ist auch Netzwerk B, deren Ablehnung der Prostitution aus dem Engagement gegen Kindesmissbrauch erwachsen ist. Wenn Du also gegen Prostitution kämpfen willst, freuen wir uns sehr über Dein Engagement in diesen Gruppen. Wir haben allerdings auch die Erfahrung gemacht, dass es für die Planung von Aktionen und die politische Klärung einfach besser ist, wenn Frauen das unter sich besprechen und überlegen können. Die Aktion selber ist dann etwa anderes.

  2. Dietmar. weil es sich hier im ersten Schritt meinem Verständnis nach um eine Selbstermächtigung handelt von Frauen, die in welcher Weise auch immer (als Prostituierte oder auch nicht) von dem System Prostitution betroffen sind. Das heißt nicht, dass sich Männer nicht auch solidarisch erklären können (top wenn sie es tun) aber wenn sich etwas ändern soll müssen wir in erster Linie erstmal selbst unseren Ar*** hoch bekommen

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